Regattasegeln

Die Darts segeln als internationale Regattaklasse. Das Boot hat seinen Ursprung in England, wo sich nach wie vor die größten Regattafelder widerfinden. Nationale Meisterschaften werden auf der Insel mit 50 bis 70 Schiffen ausgesegelt.

Aber auch in Zentraleuropa erfreut sich der Dart 18 seit nunmehr über 30 Jahren an großer Beliebtheit. So liegt Deutschland genau im Zentrum umgeben von den Dart-Nationen Italien, Österreich und der Schweiz im Süden und Frankreich, Holland und Belgien im Westen der Republik.

Innerhalb Deutschlands teilt sich die Klasse in 2 Hälften.

Die Norddeutsche Flotte erstreckt sich vom Steinhuder Meer an die Ostsee und reicht gegen Osten bis nach Berlin.

Die Südhälfte reiht sich entlang der Alpen vom Chiemsee bis an den Bodensee und hat sich die letzten Jahre nordwärts bis nach Franken an den Brombachspeicher ausgedehnt.

Die Dart-Hochburg befindet sich im Moment im Allgäu, wo Regatten mit über 30 Schiffen an der Startlinie keine Seltenheit sind. –Die Nähe zur Schweiz und Österreich beleben die Region um ein Weiteres.

Einmal im Jahr trifft sich der Norden mit dem Süden um ihren Klassenmeister zu ermitteln. Die Klassenmeisterschaft wird abwechselnd in Nord und Süd ausgetragen.

Der Jahreshöhepunkt ist jedes Jahr die Weltmeisterschaft, bei der meist über 100 Schiffe um den Titel kämpfen.

Was macht den Dart aus?

Aufgrund seiner strengen One-Design Klassenregeln ist es den Seglern untersagt, sich mit teuren Beschlägen oder unterschiedlichen Segelschnitten einen technischen Vorteil zu verschaffen. Das hält die Kosten in Grenzen und selbst ein 20 Jahre altes Schiff ist dadurch voll wettbewerbsfähig.  

Durch das Weglassen des Vorsegels ist es auf Regatten erlaubt auch ohne Vorschoter anzutreten. Dies hilft vielen Seglern bei Crewproblemen trotzdem regattieren zu können. Das System hat sich als erstaunlich fair herausgestellt.